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Um gut vorbereitet zu sein für den Auftritt der A-Cappella Ladies bei den deutschen Barbershopmeisterschaften beim Barbershop Musik Festival (BMF) in Wuppertal Mitte März haben wir zwei Coaches für unser Probenwochenende eingeladen: Stuart Sides arbeitet intensiv mit uns an Gesang und Stimme, Mira Taferner ist Expertin im Bereich Performance. Stuart kennen wir schon von den Vorbereitungen auf die BMF-Teilnahme 2018 in München/Gasteig, wo wir mit 71,3 Prozent ein unglaublich gutes Ergebnis erzielt hatten. Wir waren damit der viertbeste deutsche Frauenbarbershopchor, 7. bester Chor der Gesamtwertung und unglaublich stolz und glücklich.

Kaum von der ersten Chorprobe im neuen Jahr zu Hause angekommen, meldet das Handy eine WhatsApp von Chorleiterin Clara: „Bitte bringt zur nächsten Probe Pappbecher, Trinkhalm und wer hat, Taschenmesser mit.“ Okay, Großereignis Barbershop Music Festival Teilnahme Ende März in Wuppertal wirft seine Schatten voraus. Aber was um alles in der Welt hat Clara vor mit uns? Dass sie für allerlei neue Übungsformen offen und nie um kreative Ideen verlegen ist, wissen wir längst. Aber ein Pappbecher für chorische Übungen?? Bei Pappbecher denken die Meisten vermutlich eher an lauwarmen Sekt bei der Outdoorfeier. Und sollen wir da dann was reinschneiden mit dem Messer?

Alljährlich lockt der barocke Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg ins hölzerne Bühnenhaus. Trotz Nieselregen sind erstaunlich Viele gekommen, sich von unserem weihnachtlichen Repertoire verzaubern zu lassen. Auch wir genießen die Atmosphäre, geschaffen durch die großen Engelsfiguren, die den ganzen Markt in ein warmes, stimmungsvolles Licht tauchen. Da passt unser Gesang, mal fein und zart, mal dynamisch-kraftvoll ganz wunderbar. Die Besucher, die dem Wind und Regen trotzen, danken es mit kräftigem Applaus. Beseelt von diesem Erfolg gleiten die letzten Vorbereitungen zu unserem Weihnachtskonzert am Vorabend zum dritten Advent in der Heilig-Geist-Kirche in Pattonville nochmal viel leichter von der Hand.

Der Kulturring Pleidelsheim hat am 11. Oktober 2025 eingeladen in die frisch renovierte Mauritiuskirche in Pleidelsheim. Schon bei der Hauptprobe sind wir begeistert von der technischen Ausstattung und der tollen Akustik. Die Vorfreude auf den Abend wächst! Schnell füllt sich die Kirche. Schwungvoll starten wir mit „Tonight” aus der Westside-Story. In harmonischer Folge reihen sich flotte Songs an ruhige, gefühlvolle Titel wie „Du bist da” nach Johann Pachelbel oder die Rockballade „100 Years”, die mit persönlichen Lebensbildern von den Ladies untermalt wird. Das Publikum nimmt die unterschiedlichen Stimmungen sensibel auf, mal still und andächtig, mal mit tosendem Applaus und stampfenden Füßen.

Am Freitagabend, 11. April 2025 fand im Maritim Hotel Stuttgart die Vernissage Malerei ³, eine Gemeinschaftsausstellung dreier Künstlerinnen – Andrea Blum, Christa Klebor und Gudrun Schattel – statt. Neben den eindrucksvollen Kunstwerken wurde die Veranstaltung mit einer stimmungsvollen musikalischen Darbietung der A-Cappella Ladies aus Pattonville umrahmt, die den Abend zu einem besonderen Erlebnis machte.

MTVauli hüpft fröhlich auf Lead-Sängerin Nora zu und schnuppert verträumt an ihrer Gerbera: Wir sind zu Gast beim Frühjahrsempfang des MTV Ludwigsburg, immerhin der viertgrößte Sportverein Württembergs. Geladen sind neben den Abteilungsleiter*innen der über 50 Abteilungen des MTV und ihren Ehrenmitgliedern auch die politischen Schwergewichte der Stadt und des Landkreises Ludwigsburg und Sponsoren aus der Wirtschaft.

Seit 1991 gibt es BinG (Barbershop in Germany) und lange galten strenge musikalische Wettbewerbsregeln in den drei Kategorien Musik (Umsetzung und Interpretation der Arrangements), Gesang, bestehend aus der symbiotischen Trias Intonation, Balance und Klang und Präsentation/Performance. Diese Regeln gelten zwar immer noch, gerade beim letzten Punkt, der Performance, setzt aber seit einigen Jahren ein Umdenken ein.

Gespannt folgen wir den Darbietungen der anderen Künstlerinnen und Künstler. Seit 28 Jahren findet der Talentwettbewerb KoMüKa (Korntal-nchingen-Kallenberg) nun statt. Er hat sich so einen Namen in der Region gemacht, dass sich inzwischen auch Profis oder Menschen, die sich auf dem Sprung in die professionelle Kunst befinden, dazu anmelden. Die Konkurrenz ist also groß, die (An-)Spannung steigt, wir kommen ganz am Schluss dran.

Wir blickten auf die schmale und steile Wendeltreppe und dachten: ‚Oh, nein! Wo sollen wir denn dort singen?‘ Wir befinden uns in dem Shop der Porzellanmanufaktur, umringt von Kunsthandwerkerständen, Kindern, Käufern und Keramik. Wenn wir es auf die Treppe schaffen und unsere Stimmen erklingen lassen, dann ist uns auf jeden Fall die Aufmerksamkeit der Gäste gegeben, denn hoch oben auf der Empore können wir den Klang unserer Lieder im ganzen Raum ausbreiten. Aber erstmal quer durch das Schloss in die Skulpturenausstellung zum Einsingen.

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